Pflanzenzeichnungen

Dezember 13, 2011

Unbedingt noch ansehen!

Ellsworth Kellys Pflanzenzeichungen aus einem halben Jahrhundert in der Pinakothek der Moderne.

Sind die schön!

Die Ausstellung geht noch bis 08.Januar.

Hörsaaldeko für ‘Update Ernährungsmedizin’

Dezember 13, 2011

Noch ein Nachtrag von Ende Oktober: Die Dekoration vom Kongress der Ernährungsmedizin im Klinikum rechts der Isar. Leider habe ich wieder nur ein hastiges Handyfoto gemacht – bevor ich aufbauen und stecken konnte, musste ich nämlich noch eine kurzfristig eingeschobene Vorlesung im Hörsaal abwarten. Und draußen wurde die hungrige Jungfloristin unruhig.

Lilium longiflorum, Fallopia japonica, Physalis alkekengi, Carthamus tinctorius, Apfelzweige und Spinnenchrysanthemen im Rahmen.

Im Vergleich zur Deko vom letzten Jahr wirkte dieses Objekt klarer konturiert, weil ich Metallrahmen als Grundgerüst verwendet habe. Das hat eigentlich weniger Arbeit gemacht als beim vorherigen Mal, kam aber noch besser an.
Im Gefäß unten stecken Reinoutriahalme, an denen ich Physalis, Carthamus und Chrysanthemen befestigt habe. Am oberen Ende des Rahmens ist ein Gitter angebracht, in dem Reagenzgläser hängen. Apfelzweige und Lilien stecken in den Gläsern und strecken ihre Spitzen nach oben durchs Gitter.

Noch einmal komplett: Jetzt-Sträuße

Dezember 5, 2011

Anfang des Jahres gab es im endlich wieder erschienenen Jetzt-Magazin ‘uni und job’ fünf Sträuße zu sehen. Ich hatte sie speziell für Studienabgänger bestimmter Berufe gebunden. Beim Shooting gab es noch zwei weitere Sträuße, die nicht im Heft zu sehen waren. Irgendwann hatte ich wohl angekündigt, die hier noch zu zeigen.
Nun habe ich alle Fotos. Voilà:

Mathematik

Psychologie

Architektur

Malerei

Jura

Physik

Pharmazie

Weihnachtsmall 2011

Dezember 5, 2011

Crème, rot, grün und glänzend.
Auf Grundlage der Sommerdekoration sind die bestehenden Zweige weihnachtlich behangen worden. Der Kompromiss, der entstanden ist, sieht so aus:

Das Glashaus im Zeichen der Elemente

Dezember 5, 2011

Im Glashaus von Mastaneh Ratzinger stand die Weihnachtsausstellung dieses Jahr im Zeichen der Elemente

Ich hatte wieder die Gelegenheit, die Ausstellung mit Bettina Weber floristisch zu bespielen. Hier die Kränze zu den sechs! Elementen und ein paar andere Kranzwerkstücke, leider in schlimmster Handyqualität:

Feuer: dieser Kranz besteht aus roten und gelben Cornuszweigen und roten und gelben Kabelbindern, die daraus wie Funken hervorsprühen sollen.

Wasser: Ein Kranz aus glasklarem Schlauch in zwei Stärken und türkisfarbiger Wäscheleine. Die Unterlage besteht aus einem Weidenring, der mit weißer Wäscheleine umwickelt ist.

Der Erdkranz musste ein Pflanzkranz sein, fand ich. Mit der Zeit wuchsen erst die Kressesamen, dann verschiedene Zwiebelgewächse und Bohnenranken daraus empor.

Der floristischste. Ein federleichter Kranz aus nichts als Clematisfruchtständen (und einer großen Menge Haarspray).

Metall: Mein liebster Kranz. Er besteht nur aus blaugeglühtem Steck- und Wickeldraht auf einem Metallreif. Etwa acht Rollen Wickeldraht bringen das Volumen zustande.

Der Holzkranz besteht aus allem, was ich an verholztem Werkstoff gefunden habe. Zapfen, Fruchtkapseln, Kiefernborke, Flechtenzweige, Mühlenbeckie, Kokosfaser sowie Isländisch Moos und Blätter. Er ist auf einen Weidenring gebunden.

verschiedene Adventskränze mit ziemlich schlichtem Schmuck

Ein abfließender, spritziger Kranz aus verschiedenen Koniferen, Eucalyptusfruchtständen, vergoldeter Birke und als Akzent zwei Perlmuttschnecken. Er ruht auf einem hohen Glasständer.

Ableger!

Dezember 5, 2011

Seit unsere Jungfloristin zur Welt gekommen ist, leidet die Blogaktualität erheblich. Ich bitte um Entschuldigung ;)

Juni 5, 2011

Zwei klassische Brautsträuße mit Rosen. Beide sind nicht wattiert, sondern mit ganzen Stielen gebunden:

Rosen, Eustoma in crème und weiß, Alchemilla, Galax, Perlen

Crème-weiße Rosen und Galaxblätter, dazu der Anstecker mit Hypericum und Hagebutten.

Mai 30, 2011

Ein Fundstück aus dem letzten Jahr:
Der Oberbürgermeister hält ein Sträußchen von mir ;)

Christian Ude beim Stadtgründungsfest 2010 im Handwerkerdorf

Gefunden auf der Seite des Handwerkerdorfs.

Mehr Atome.

Mai 20, 2011

Plötzlich brauchte die SZ noch mehr Atomsträuße. Wie sollte ich die so schnell (und überhaupt) in Masse produzieren… für den einen hatte ich ja schon Stunden gebraucht!
Im Ursprungsstrauß hatte ich einzelne Gräser miteinander verwoben. Die Lösung für die Großproduktion brachte ein Versuch mit grünem Aludraht, den ich zu Gerüsten bog. Nun stellte dieser die Elektronenbahnen dar. Der Rest der Blumen konnte aber auch bei den Remakes natürlich bleiben.

Ein Haufen Elektronenkreisbahnen im Aufzug.

...mit Atomkern und Elektronen (Allium aflatunense und Craspedia globosa).

Jetzt: Herzlichen Glückwunsch!

Mai 20, 2011

Im März klingelte mein Telefon und am anderen Ende hörte ich Joanna, die freundliche Grafikerin des neuen Jetzt-Magazins. Sie fragte mich, ob ich Lust hätte, für die zweite Ausgabe des Magazins ein paar außergewöhnliche Sträuße zu binden. Was für eine Frage!
Die Sträuße sollten jeweils für einen bestimmten Studiengang entworfen werden und etwas ganz Fachtypisches darstellen. Wir einigten uns auf die Fächer Jura (Justitias Waage), Mathematik (ein Diagramm), Physik (ein Atommodell), Psychologie (einen Kopf), Malerei (Pinsel und Palette), Pharmazie (den Äskulapstab) und Architektur (ein Bauwerk). Nachdem ich ihr ein paar Skizzen geschickt hatte, waren wir uns schnell einig.

Malwerkzeug und Waage


Und dann stand auch schon das Fotoshooting vor der Tür.
Camillo Büchelmeier, einst reiner Werbefotograf, der sich inzwischen gern ideelleren Projekten widmet, war Joannas Mann der Wahl für die Strecke.
Er entschied sich für eine klare, harte Art, die Sträuße abzulichten, ganz passend zu den experimentellen, grafischen, ungewöhnlichen Gebinden. Und so entstanden alle Fotos vor einer weißen Wand, die jeden Schattenwurf zeigte, den der Blitz hervorrief.

Und da sind sie, frisch erschienen am 09.Mai 2011, im pdf ab Seite 48:

jetzt.sueddeutsche.de/uni

Fünf Sträuße passten ins Magazin. Die fehlenden zwei folgen an dieser Stelle nach.


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